FZI Forschungszentrum Informatik

Das FZI Forschungszentrum Informatik an der Universität Karlsruhe ist eine gemeinnützige Forschungstransfereinrichtung des Landes Baden-Württemberg. Auftrag des FZI ist es, Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen dabei zu helfen, neueste Methoden und Erkenntnisse wissenschaftlicher Forschung aus Informatik, Ingenieurwissenschaften und Betriebswirtschaft in wirtschaftlichen Erfolg umzusetzen. Seit seiner Gründung im Jahr 1985 hat das FZI seine große Kompetenz in den verschiedensten Anwendungsbereichen in zahlreichen Projekten eindrucksvoll bewiesen. Heute beläuft sich der Anteil der kleinen und mittelständischen Unternehmen an den Wirtschaftserträgen der Transfereinrichtung auf 70 Prozent.

Der Forschungsbereich Embedded Systems and Sensors Engineering (ESS) beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Analyse und Entwicklung von Entwick-lungsmethoden und Werkzeugen für Embedded Systeme, mit Anwendungsgebieten insbesondere in der Automobilelektronik, der Medizintechnik und der Automatisierungstechnik (siehe Abbildung). Einen Schwerpunkt bildet die Realisierung durchgängiger Entwicklungsprozesse und Werkzeugketten vom Requirements Engineering bis zum Systemtest.

GiS Gesellschaft für Informatik und Steuerungstechnik mbH

GiS war einer der ersten Softwarehersteller im Bereich computerunterstützter Stickmustererzeugung, welcher ein System zum Schutz seiner Software (über den WibuKey Dongle von WIBU-SYSTEMS, seit 1992) einsetzte.

GiS hat ein CAD-System zur Erzeugung von Stickmustern und zur Steuerung von Stickmustern für die PC-Plattform entwickelt. Dieses Softwareprodukt entspricht in den wesentlichen Funktionen dem CAD-System von ZSK. Wie ZSK setzt auch GiS seit vielen Jahren WibuKey zum Schutz und zur Lizenzierung seiner CAD-Softwareprodukte ein. In Zusammenarbeit mit WIBU wurden die Anwendungen des Development Tool Kits zwecks Implementierung verbesserter Schutzfunktio-nen ständig weiterentwickelt.

Bereits heute ist ein Lizenzierungssystem basierend auf WibuKey in Betrieb, mit dem mehrere Arbeitsplätze eine oder mehrere gemeinsame Lizenzen nutzen können. Es ist jedoch nicht möglich, unterschiedlich umfangreiche Lizenzen hierüber zu verwalten.

HOMAG Holzbearbeitungssysteme AG

Die HOMAG Holzbearbeitungssysteme AG erstellt seit ihrer Gründung im Jahr 1960 kundenspezifische Maschinen und Anlagen für die Holzbearbeitung. Als weltweiter Markt- und Technologieführer hat die HOMAG Holzbearbeitungs-systeme AG in der Vergangenheit an einer Reihe von nationalen und europäi-schen Forschungsverbundvorhaben teilgenommen.

Neben Projekten, die sich mit der Konstruktion von Holzbearbeitungsmaschinen (z. B. EU-SAM mit EU Brite/EURAM-Förderung), der Prozesstechnologie in der Holzbearbeitung (z. B. HSC-Holz, gefördert durch das BMBF im Programm Forschung für die Produktion von morgen) dem Vertrieb und Service (z. B. EU-Distributed Services mit EU IST-Förderung, INNCA mit Multimedia DLR-Förderung, BRAIN und KoProNetz mit jeweiliger BMBF-Förderung im Programm Forschung für die Produktion von morgen), sowie der Steuerungstechnik (z. B. HUEMNOS mit BMBF-Förderung im Programm Forschung für die Produktion von morgen, MuMaSy mit Multimedia DLR-Förderung, EU-OCEAN mit EU IST-Förderung) beschäftigt haben, hat die HOMAG Holzbearbeitungssysteme AG einen Forschungsschwerpunkt auf dem Gebiet des modularen Maschinenbaus und der kundenspezifischen Entwicklungsprozesse (EU-ARMMS mit EU Brite/EURAM-Förderung, Foederal und Aquimo mit jeweiliger BMBF-Förderung im Programm Forschung für die Produktion von morgen).

Hierzu wurde in der HOMAG Gruppe ein Projektierungswerkzeug entwickelt, mit dem SPS-Programme, Benutzeroberflächen, Fehlermeldungen, Stromlaufpläne und Maschinendokumentation aus einem Baukasten heraus generiert werden. Diese Informationen werden sowohl auf der Anlage direkt als auch im Service bzw. Fernservice zur qualifizierten Fehlersuche und –behebung genutzt.

WIBU-SYSTEMS AG

WIBU-SYSTEMS bietet seit 1989 Softwareschutzsysteme an. Mit CodeMeter wurde 2004 ein einzigartiges DRM-System in den Markt eingeführt, das digitale Rechte für mehr als 1000 verschiedene Produkte auch von unterschiedlichen Anbietern völlig unabhängig voneinander verwaltet. CodeMeter ist heute in Form eines USB-Sticks verfügbar, der Flash-Massenspeicher bis zu 2 GB mit den Sicherheitsfunktionen in einem Smart Card Chip verbindet.

Die Erprobung der CodeMeter DRM-Technologie erfolgte in geförderten Forschungs- und Entwicklungsvorhaben (EU IST Projekt "Paidfair" und ProInno-Projekte "Abrechnung der Nutzung und Schutz von Programmen und Dokumenten" und „DRM-Interpreter-Translator-Stick mit integriertem Flash-Speicher").

Das CodeMeter DRM-System wurde als allgemeines, offenes DRM-System entwickelt und sowohl für Software als auch für den Schutz beliebiger digitaler Produkte ausgelegt. Darunter fallen digitale Dokumente, multimediale Inhalte und beliebige Dateien. Aufgrund der entwickelten Architektur und der unterstützten Verfahren lässt sich CodeMeter darüber hinaus auch zur Benutzer-Authentifizierung einsetzen, um Zugangsberechtigungen zu geschützten Maschi-nen und Dateien zu regeln. Die CodeMeter-Technologie wurde vielfach mit Industriepreisen ausgezeichnet und hat sich inzwischen durch vielfältigen Einsatz unter anderem auch in industriellen Einsatzbereichen bewährt. Es wurden bereits mehr als 200.000 CM-Sticks hergestellt.

ZSK Stickmaschinen GmbH

ZSK setzt seit ca. 9 Jahren in allen Stickmaschinen einen eigen entwickelten, elektronischen Schutzmechanismus ein, der in einer separaten Hardwarekomponente fest mit der Maschine und der Maschinensteuerung verbunden ist. Zudem dient dieser Mechanismus als „elektronisches Typenschild“ und enthält alle maschinenspezifischen Informationen. Dieser soll die Maschinensoftware (Firmware) gegen Raubkopien schützen, die Funktionalität auf die durch den Kunden erworbene begrenzen und dient außerdem zur Zeitlimitierung der Nutzung analog vereinbarter Ratenzahlungen. Letzteres hat sich als äußerst effizientes Mittel zur Anhebung der Zahlungsmoral erwiesen.

Seit 23 Jahren entwickelt und vertreibt ZSK hochwerte CAD-Software zur Erstellung und Optimierung von Stickmusterdaten. In den ersten 17 Jahren wurden die Schutzmechanismen von Hewlett Packard in Verbindung mit den entsprechen-den Rechnern und Peripheriegeräten eingesetzt. Seit ca. 7 Jahren hat ZSK die gesamte Software auf die Windows Plattform portiert und durch WibuKey von WIBU-SYSTEMS AG gesichert. Auch hier geht es um den Schutz der Software gegen Raubkopien, ein Lizenzierungssystem für die vielfältigen angebotenen Ausbaustufen und um zeitlimitierte Freischaltungen für Testversionen oder bei Ratenzahlungen.



Kontakt

WIBU-SYSTEMS AG
Rüppurrer Straße 52-54
76137 Karlsruhe, Deutschland
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(I): www.wibu.de
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